12. Januar 2012 · Kommentar verfassen
In Kürze
Aufstieg 600 m, Laufzeit: 2 h:
Klewenalp Station (1593) – Brisenhuis (1753) – Glattengrat (2191)
Alternativer Aufstieg 1000 m, Laufzeit: 2,5 h:
Niederrickenbach Station (1158) – Brisenhuis (1753) – Glattengrat (2191)
Abfahrt: 1000 m, Fahrzeit 1 h:
Glattengrat – Brisenhuis (1753) – Niederrickenbach Station (1158)
Tourenbeschreibung
Gestartet sind wir um 10 Uhr ab Klewenalp Station (1593) auf der Skipiste bis zum Skilift Tannibüel (1532), teils zu Fuss, teils mit dem Snowboard . Hier haben wir auf Schneeschuhe umgestellt, obwohl das eigentlich noch gar nicht nötig war, denn vorerst sind wir am Rande der Skipiste Richtung Ob. Müelhütte gelaufen. Wir hatten ein riesiges Glück mit dem Wetter und konnten aus dem rechten Augenwinkel die Sicht auf ein wunderschönes Nebelmeer geniessen, welches knapp unterhalb der Klewenalp seinen Anfang nahm. Nun erwartete uns ein kleiner Aufstieg über das Sätteli (1757). Hier waren wir nun froh um die Schneeshuhe. In der Nähe des Brisenhuis (1753) machten wir eine kurze Mittagspause – kurz deshalb, weil die Temperaturen uns ermutigten weiter zu gehen. Die Sonne stand noch zu tief um uns zu wärmen und beim laufen hat man nicht so kalt. Nun erwartete uns ein kontinuierlicher Aufstieg durch einen kanalförmigen Hang, hinauf zum Glattegrat (2191). Ein wunderschönes Panorama entlöhnte uns oben für die Strapazen. Letztere wären eigentlich eher als “Strapätzchen” zu bezeichnen, denn wir nahmen uns Zeit beim Aufstieg, genossen die Sonne, welche sich unser endlich erbarmte, und legten auch ab und zu eine Rast ein. So erreichten wir den Grat um ca. 14 Uhr und verputzten unsere letzte Verpflegung bei einem warmen Tee aus der Thermosflasche. Die Abfahrt erwies sich als wenig anspruchsvoll. Zwar war der Schnee schon stark befahren und eisig, die relativ schwache Steigung des Hanges verzeiht jedoch kleinere Fahrfehler ohne weiteres. Die Abfahrt war wie immer viel zu kurz, deshalb hatten wir noch Zeit für einen kleinen Zwischenhalt im Brisenhuis. Ein saurer Most ist gesund und hilft dem Gleichgewicht. Nach diesem Motto nahmen wir den zweiten Teil unserer Abfahrt in Angriff. Zuerst führte uns unser Weg durch eine schmale Waldpassage. Der schon sehr stark ausgefahrene Weg diktierte die Linie des Brettes und war dadurch sehr anspruchsvoll. Nach diesem kurzen Stück wurde die Abfahrt wieder breiter. Nach einer kurzen Laufpassage, fuhren wir auf einem Weg bis nach Niederrickenbach Station (1158). Zum Glück hatte es auf der ganzen Tour genügend Schnee, so dass wir den Brettern grössere Kratzer ersparen konnten. Demütig begaben wir uns wieder unter die Nebeldecke, jedoch mit einer wunderbaren Erinnerung an einen unvergesslichen Tag.
Die Route ab Niederrickenbach hat den Vorteil, dass man am gleichen Ort herunterkommt, wie Aufsteigt. Die zusätzlichen 400 Höhenmeter sind schnell überwunden. Diese Variante ist ebenfalls sehr zu empfehlen.
Anreise
Mit dem Zug / Postauto nach Beckenried, Luftseilbahn nach Klewenalp (fährt ab 8:00 jede viertel Stunde, Einzelfahrt CHF 11.00 mit GA)
Alternative Route: Mit dem Zug / Auto nach Ballenwil, Luftseilbahn nach Niederrickenbach Station (fährt bereits am 7:00, Fahrt retour CHF 11.00 mit Halbtax)
Rückreise
Mit der Luftseilbahn ab Niederrickenbach Dorf (Einzelfahrt CHF 5.00 mit GA), Zug ab Niederrickenbach Station (Vorne einsteigen, da der Zug ab Engelberg überfüllt ist und ab Wolfenschiessen dort neue Wagen angehängt werden)
Karte
Karte Glattigrat (*.pdf) [3.63 MB]
Panorama (Glattigrat)

Bilder (Tour ab Niederrickenbach)
24. September 2011 · Kommentar verfassen
In Kürze
Tag 1: Herrenrüti (1165) – Stäfeli (1393) – Hirtihütte (1414) – Spannorthütte SAC (1956)
Tag 2: Spannorthütte SAC (1956) – Schlossberglücke (2627) – Einstieg Südflanke Gross Spannort (2920) – Gross Spannort (3198) – gleicher Weg retour nach Herrenrüti (1165)
Zeit, Distanz, Höhenunterschied
Tag 1: 2 h, 4 km, 800 m (Aufstieg)
Tag 2: 4 h, 4 km, 1200 m (Aufstieg), 5h, 8km, 2000 m (Abstieg)
Route
Tag 1:
Anreise mit dem Auto über Taxpflichtige Strasse (CHF 5.–) nach Herrenrüti (1165). Der Parkplatz im Wald ist gratis. Wir passieren 2 Restaurants auf dem Weg zur Hirtihütte (1414). Ab hier führt uns ein steiler Weg hinauf zur Spannorthütte SAC (1956). In der Hütte bekommen wir ein sehr feines Nachtessen und schlafen in unserem 5er Schlag richtig gut (Nachtessen, Übernachtung und Frühstück für Nichtmitglieder CHF 66.–).
Tag 2:
Frühstück gibts für uns um 5:00 Uhr. In der Dunkelheit laufen wir hoch Richtung Schlossberglücke (2627) wo wir uns für die Gletscherüberschreitung anseilen. Dank dem Schnee und dem flachen Gelände wären Steigeisen nicht einmal nötig, aber schaden tun sie auch nicht. Der Weg führt uns entlang der Ostflanke des Gross Spannort Richtung Spannortjoch durch stark zerspaltetes Gebiet. Bevor wir das Joch erreichen, biegen wir nach rechts ab und erreichen die Südflanke, wo auch der Einstieg der Klettertour zu finden ist. Der Einstieg ist zudem die Schlüsselstelle der Kletterroute, da der Gletscher stark zurück gegangen ist. Wir wählen die linke Route, die mit Bohrhaken ausgerüstet ist. Etwas einfacher wäre die Route am rechten Felsen, da müsste man jedoch ein Stück ungesichert hochklettern. Der Fels ist im Allgemeinen sehr lose und bröcklig. Nach zwei kleinen Firnfelder, die wir ohne Anseilen hochlaufen können, erreichen wir nach etwa 2h Kletterei (wir sind nicht die schnellsten) den Gipfel (3198). Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns abseilend wieder an den Abstieg. Wir laufen den exakt gleichen Weg zurück und sind nach einer kurzen Pause in der Spannorthütte (bei Kaffee und Kuchen, versteht sich), um 15:00 Uhr wieder bei unserem Auto in Herrenrüti (1165). Trotz dem langen und steilen Abstieg war es eine technisch anspruchsvolle, sehr abwechslungsreiche und wunderschöne Tour.
Schwierigkeitsgrad
Wenig schwierig. Der Gletscher weist südlich des Gross Spannort sehr viele Spalten auf. Kletterkenntnisse im 3. Grad erforderlich. Steiler Abstieg ab Schlossberglücke bis zur Hirthütte.
Karte
Karte Spannort [3.42 MB]
Route auf Google Maps
Fotos
24. Juli 2011 · Kommentar verfassen
Egal, wie lange die Auszeit dauert, 1 Woche vor Heimreise freut sich jeder wieder auf seine Heimat. Was macht man also, um die Zeit bis zur Rückreise tot zu schlagen? Man nimmt sich 1 Motorrad, 0 Ersatzreifen, 1 halbdichten Benzinkanister (da der Tankinhalt für 3 Tage und 300 km Fahrt kaum reicht), 1 Zelt, viel Verpflegung und eine handvoll Abenteuerlust und macht sich auf zu den schönsten Seeen (Tso Morriri, Tso Kar) von ganz Ladhak. Die Stassen sind sehr abenteuerlich, ganz besonders auf den 5300 Meter hohen Pass. Schneller fahren könnte man jedoch auch mit gutem Belag nicht, da der Sauerstoffgehalt in diesen Höhen für den kleinen Verbrennungsmotor kaum ausreicht. Der Suchtfaktor solcher Unternehmen ist enorm hoch, deshalb machen wir uns morgen gleich auf den Weg zum nächsten Pass (5600 Meter). Dieser liegt sehr nahe bei Leh, wir werden unseren Flug also sicher nicht verpassen. Bis bald und auf Wiedersehen!
It doesn’t matter how long you are travelling, 1 week before you return to your country you’ll really looking forward to it. So what should you do to make waiting as short as possible? Just take 1 motorbike, 0 extra tires, 1 leaking extra tank (because the tank of the bike doesn’t have enough space for fuel for 3 days and 300 km), 1 tent, a lot of food and a some adventure sickness. Now you drive to the most beautiful lakes (Tso Morriri, Tso Kar) in whole Ladakh. The road was getting worse and worse, especially up to the 5300 meter high pass. You could not drive faster anyway, because the oxigen is too rare for the little motor. Because such adventures can make you really addicted, we will go to the next pass (5600 meter high) just tomorrow. This pass is so close to Leh that we rarely will miss our flight. See you soon!
24. Juli 2011 · Kommentar verfassen
Für mehr Infos, einfach den Pin anklicken. Für eine Beschreibung der Route, einfach auf die Linie in der Karte klicken. Zoomen ist über + / – möglich. Klicken und ziehen auf der Karte zum Verschieben derselbigen.
Asien_2011_aktuelle_position auf einer größeren Karte anzeigen
Route als KML-Datei herunterladen: Asien 2011 Aktuelle Position (50)
20. Juli 2011 · Kommentar verfassen
Glaubt man unserem geschriebenen Reiseführer, findet man, seit China ins Tibet eingefallen ist, den Buddhismus nirgendwo mehr ursprünglicher als in Ladakh. Nicht zuletzt deshalb, durften wir auf unserem Trek durch
das Markha Valley sehr liebenswerte, freundliche und besinnliche Menschen kennenlernen. Wir haben bei Familien übernachtet, welche ein Bett (oder besser eine Matraze) und Verpflegung (meistens Reis) für Touristen zur Verfügung stellen. So sind wir in engen Kontakt mit den Leuten gekommen.
Die Landschaft ist trocken, jedoch malerisch schön und sehr abwechslungreich. Unser Weg hat uns über 3 Pässe (4900, 4600 und 5100 m.ü.M.) geführt. Trotz Verdauungsproblemen und sehr dünner Luft haben wir nach 10 Tagen den Weg wieder zurück nach Leh gefunden. Hier duschten wir uns erstmal, um die Flöhe und Fliegen wieder los zu werden.
According to our Ladakh Guidebook, you can nowhere else find Buddhism more in its original form than here in Ladakh (since China took over Tibet). Not only for that reason, on our Markha Valley Trek we met very lovely, friendly and religious people. We stayed with families, which gave us a bed (or something close to a bed) and some food (usually Rice). They do it for all tourists and call it “Homestay”. This way we got close to the people.
The landscape is pretty dry but picturess nice and changes very frequently. Our trek leaded us over 3 passes (with altidudes of 4900, 4600 and 5100 meters). Even if we had some troubles with our stomacks and the air was getting very thin, we found our way back to Leh after 10 days. Here we first took a shower to wash down all the flies and bugs.